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Wer regelmäßig (mindestens 2-3 mal pro Woche) mit entspechend hoher Belastung (ein Pulsmesser ist hilfreich) jeweils mindestens eine Stunde lang fährt (Minimum 20 km), kann auch abnehmen.

Wer durch Sport Körperfett abbaut, wird anfänglich aber auch Muskulatur aufbauen, der Gewichtsverlust wird sich also auf der Waage möglicherweise nicht sofort zeigen.

Wer durch sportlichge Betätigung Gewicht abbauen will, der darf sich die verbrauchten Kalorien natürlich nicht wieder anfressen. Ich verbrauche beim Radfahren etwa 600 Kalorien pro Stunde. Wenn ich mir dabei aber einen "Energy"-Zucker-Riegel gönne, kann ich logischerweise nicht abnehmen. 

Essen auf Rädern

Wenn man nicht gerade Leistungssportler ist, genügt im Alltag eine vernünftige, gesunde Ernährung. Obst und Gemüse, Nüsse, Vollkornprodukte, magere Milchprodukte, Fisch und Fleisch gehören dazu. Wer zudem auf  zuckerhaltige Getränke verzichtet, hat seine „Sportlernahrung“ gefunden. Beim Obst sollte man aber möglichst nicht die stark zuckerhaltigen Sorten (Bananen, Weintrauben) bevorzugen.

Zum Frühstück esse ich ein aus Haferflocken, Walnüssen, Haferkleie, geschroteten Leinsamen und Weizenkeimen selbstgemischtes "Superfood Müsli", das ich mit (kaltem) Wasser, Naturjoghurt und Blaubeeren anrühre. Es ist vermutlich gesünder als das vom "Zaiiiiitenpacher", und deutlich preiswerter. Bei sehr langen und anstrengenden Radtouren ohne Verpflegung kann es zu einer Unterzuckerung kommen. Um auf diesen "Hungerast" (plötzlicher Leistungsabfall infolge Unterzuckerung) reagieren zu können, habe ich sicherheitshalber eine Traubenzuckertablette dabei. Ggf. sollte man dann aber auch eine Pause einlegen, in der sich der Zucker im Blut wieder anreichern kann. Spezielle Sportlernahrung ist  für Freizeitsportler m.E. unsinnig. "Energieriegel" sind in Wahrheit Zuckerbomben. Mein "Energieriegel" für lange Touren ist ein Vollkornbrötchen und ein gekochtes Ei.

Trinken

Bei schweißtreibenden Touren (bei großer Hitze auch auf kurzen Strecken) habe ich die Trinkflasche mit dem guten Hofer Leitungswasser dabei, eventuell leicht gesalzen, um den Natriumverlust auszugleichen. Grundsätzlich empfiehlt es sich bei Schweißverlust sowieso, den Salzstreuer großzügiger einzusetzen. Der Magnesiumverlust ist  nicht ganz so kritisch. Gegen Wadenkrämpfe hilft aber eine Magnesiumtablette - möglichst schon vor der Tour eingenommen. Auf die "Super-Power-Energy-Sportdrinks" (Zuckerwasser) verzichte ich.

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Zuckerkonsum sehe ich sowieso sehr kritisch. Zucker ist eine leider unterschätzte Droge, die ich meinem Körper nicht gezielt zuführen muss. Wenn man sich vergegenwärtigt, dass Zucker erst seit 200 Jahren billig verfügbar ist, sollte klar sein, dass unser Stoffwechsel damit schnell überfordert ist. Ich vermeide nach Möglichkeit alle zuckerhaltigen Lebensmittel, auch gesüßte Getränke. Aber selbst dann kann ich eine Überdosierung wohl nicht vermeiden, denn heute werden Fertiglebensmittel fast flächendeckend mit Zucker (und/oder Salz) "veredelt". Das was man z.B. mit einem Glas Rotkohl einkauft, ist genaugenommen eine Süßigkeit. 

Nahrungsergänzungsmittel

Ich nehme Magnesium vor oder nach einer schweißtreibenden Radtour, Vitamin D (nur im Winter) und gelegentlich eine "Vitamin B12"-Tablette.

der "Open Window"-Effekt

Bewegung und Sport stärken grundsätzlich das Immunsystem und die Abwehrkraft. Wenn man dabei den „Open-Window-Effekt“ beachtet, gibt es also keinen Grund, ab und zu nicht mal ans Limit zu gehen.

Nach einem anstrengenden Training ist man natürlich erschöpft. Dieser Zustand bedeutet aber für unser Immunsystem harte Arbeit: Es muß zerstörte Zellen abtransportieren, feine Risse in den Mikrostrukturen des Muskelgewebes sowie verschlissene Gewebeteilchen reparieren.

Gleichzeitig ist unser Immunsystem aber auch für die Bekämpfung von Infektionserregern zuständig. Deshalb sind die Abwehrkräfte unmittelbar nach einer intensiven Belastung geschwächt. In dieser Phase, die auch als „Open Window“ bezeichnet wird, ist der Körper anfälliger für Krankheitserreger und somit für Infekte. Wie lange es dauert, bis sich die Abwehrkräfte dann wieder normalisiert haben, ist von der Belastung abhängig. Grundsätzlich gilt: Je intensiver das Training, umso mehr wird die Immunabwehr gefordert. Das kann einige Stunden, aber ggf. sogar mehrere Tage dauern. Gerade in der kalten Jahreszeit benötigen Sportler daher intelligente Strategien, um Erkältungen zu vermeiden und ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Dieses „offene Fenster“ im Immunsystem bedeutet aber nicht zwangsläufig, daß man auch automatisch erkrankt. Aber es bedeutet, daß man besondere Vorsicht walten lassen muß, um eine Ansteckung möglichst zu verhindern. Viele Erkältungskrankheiten beim Leistungssport fallen in dieses Zeitfenster, meist sind die Infektionen auf die oberen Atemwege beschränkt und äußern sich in Halsschmerzen, Husten und Schnupfen. Vermeiden kann man dies mit den folgenden Maßnahmen:

  • Wenn man gefroren hat, nach dem Training nicht in kalten oder nassen Sachen rumstehen, sondern umgehend trockene und warme Kleidung anziehen, und ggf. möglichst schnell heiß duschen.
  • Viel trinken: So rasch wie möglich Flüssigkeitsverlust ausgleichen.
  • Gut essen: Möglichst zeitnah den Energieverlust mit genügend Kohlenhydraten und Proteinen ausgleichen.
  • Ruhepause: Mindestens einen Tag pausieren, bevor wieder intensiv trainiert wird. Mehr als drei intensive Trainings in einer Woche sollten es nicht sein. Auch ausreichender Schlaf ist ein wichtiger Bestandteil einer guten Erholung.
  • Kein Alkohol: Alkohol verlängert die Regeneration.
  • Ansteckungsmöglichkeiten (große Menschenansammlungen im Bus, Bahn, Einkaufsläden, Discos usw.) vermeiden.

der "Open Window"-Effekt

Bewegung und Sport stärken grundsätzlich das Immunsystem und die Abwehrkraft. Wenn man dabei den „Open-Window-Effekt“ beachtet, gibt es also keinen Grund, ab und zu nicht mal ans Limit zu gehen.

Nach einem anstrengenden Training ist man natürlich erschöpft. Dieser Zustand bedeutet aber für unser Immunsystem harte Arbeit: Es muß zerstörte Zellen abtransportieren, feine Risse in den Mikrostrukturen des Muskelgewebes sowie verschlissene Gewebeteilchen reparieren.

Gleichzeitig ist unser Immunsystem aber auch für die Bekämpfung von Infektionserregern zuständig. Deshalb sind die Abwehrkräfte unmittelbar nach einer intensiven Belastung geschwächt. In dieser Phase, die auch als „Open Window“ bezeichnet wird, ist der Körper anfälliger für Krankheitserreger und somit für Infekte. Wie lange es dauert, bis sich die Abwehrkräfte dann wieder normalisiert haben, ist von der Belastung abhängig. Grundsätzlich gilt: Je intensiver das Training, umso mehr wird die Immunabwehr gefordert. Das kann einige Stunden, aber ggf. sogar mehrere Tage dauern. Gerade in der kalten Jahreszeit benötigen Sportler daher intelligente Strategien, um Erkältungen zu vermeiden und ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Dieses „offene Fenster“ im Immunsystem bedeutet aber nicht zwangsläufig, daß man auch automatisch erkrankt. Aber es bedeutet, daß man besondere Vorsicht walten lassen muß, um eine Ansteckung möglichst zu verhindern. Viele Erkältungskrankheiten beim Leistungssport fallen in dieses Zeitfenster, meist sind die Infektionen auf die oberen Atemwege beschränkt und äußern sich in Halsschmerzen, Husten und Schnupfen. Vermeiden kann man dies mit den folgenden Maßnahmen:

  • Wenn man gefroren hat, nach dem Training nicht in kalten oder nassen Sachen rumstehen, sondern umgehend trockene und warme Kleidung anziehen, und ggf. möglichst schnell heiß duschen.
  • Viel trinken: So rasch wie möglich Flüssigkeitsverlust ausgleichen.
  • Gut essen: Möglichst zeitnah den Energieverlust mit genügend Kohlenhydraten und Proteinen ausgleichen.
  • Ruhepause: Mindestens einen Tag pausieren, bevor wieder intensiv trainiert wird. Mehr als drei intensive Trainings in einer Woche sollten es nicht sein. Auch ausreichender Schlaf ist ein wichtiger Bestandteil einer guten Erholung.
  • Kein Alkohol: Alkohol verlängert die Regeneration.
  • Ansteckungsmöglichkeiten (große Menschenansammlungen im Bus, Bahn, Einkaufsläden, Discos usw.) vermeiden.

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